Echte Elternzeit
Das Bulli-Strandkleid

Das Bulli-Strandkleid

Next Level Sewing – Outdoor

Eine neue Station, ein neues Kleid – so habe ich es mir vorgenommen. Da wir hier in Gythio unser kleines Paradis gefunden haben und wohl eine Weile bleiben werden, ist es Zeit für einen neuen Fummel.

Ich dachte an einem windstillen Tag wie heute klappt das Zusammenkleben und Ausschneiden des Schnittmusters sicher auch draussen ganz gut. Papier hat allerdings ganz klar eine andere Definition von „Windstill“. So war es dann ein wenig wie beim Windsurfen – immer schön MIT dem Wind arbeiten, nie gegen ihn.

Outdoor Schnittmusterkleben

 

Material

Den Bullistoff habe ich schon länger auf Halde, kein Stoff passt besser zu unserer Tour, deswegen hatte er es auch in die Kiste geschafft. Jersey ist seit der Schwangerschaft mein bester Freund,  der verzeiht jegliche Körperverformung. Jetzt erweist er sich ein weiteres Mal als dankbar, da er keine Versäuberung verlangt und somit das Fehlen meiner Overlockmaschine nicht ganz so sehr schmerzt. Ein geradezu zum On-Tour-Nähen prädestiniertes Material, blöd dass ich in meiner Kiste sonst eher Webware habe.

Schnittmuster

Der Schnitt ist von Pattydoo, von der ich schön öfter was umgesetzt habe. Es ist eigentlich nur ein Tanktop namens Kate aber das zu einem fluffigen Eben-mal-was-über-den-nassen-Bikini-ziehen-um-zur-Strandbar-zu-gehen-Kleid zu verlängern ist kein Aufwand. Einfach checken ob das Top bis zu Hüfte gehen würde, dort an die eigene Hüftweite anpassen und dann eine Linie gerade runter ziehen. Fertig, aus die Maus und schon braucht man eigentlich nur noch Oberteilschnitte, um nach belieben Kleider zu produzieren. Die nehmen bei begrenztem Transportvolumen auch viel weniger Platz weg. Ich hab dabei noch eine Rundung eingebaut und es hinten etwas länger gelassen als vorn.

Schnittmusteranpassung

Ergebnis

Nix weltveränderndes aber tragbar und sogar Babytauglich oder findet jemand den Milchfleck???

Strandkleid aus Bullijersey

 

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