Echte Elternzeit
Challenge #I made my clothes

Challenge #I made my clothes

Was ist #imademyclothes ?

Bei allem Flausch in meinem Kopf kann ich nicht so ganz ohne Herausforderung leben. Eine produktive Aufgabe muss her. Die #Fashionrevolutionweek liefert mir da einen perfekten Ansatz. Anlässlich des 5. Jahrestages der Katastrophe von Rana Plaza fragten unzählige Menschen in den Sozialen Medien die großen Hersteller #Whomademyclothes um aus Konsumentensicht auf faire Arbeitsbedingungen zu pochen. Gleichzeitig zeigten viele professionelle Modemacher und Hobbyschneider unter den Labeln #imadeyourclothes bzw #imademyclothes ihre ganz sicher fair produzierten Kleidungsstücke. Auch ich nahm daran teil.

#Imademyclothes
Kleid und Babystrampler nach eigenem Schnittmuster

 

Selbstgenähte Erinnerungen

Jetzt will ich das fortsetzen. Die Herausforderung: auf jeder Station der Reise wird ein Stück selbst genäht, statt gekauft.

Ich kann Staubfänger und Stehrümmchen absolut nicht leiden, daher kaufe ich auf meinen Reisen seit jeher kaum klassische Souvenirs sondern gerne mal Klamotten. Die haben grundsätzlich einen praktischen Nutzwert und jedes Mal wenn ich so ein Stück trage, erinnert es mich an den Ort an dem ich es erstanden habe und ich trage die Urlaubsgefühle in den Alltag hinein. Das sollte mit Stücken die ich selber in der Fremde genäht habe genauso funktionieren. Die Bedingungen sind dabei massiv erschwert. Weder für meine Overlock noch für meinen überaus umfassenden Fundus an Kurzwaren, Werkzeugen und Schiggedöhns war Platz. Nur die Nähmaschine und exakt eine Kiste mit Material.

Projekt 1 Die Chiemsee-Leinentunika

Das erste Teil sollte eigentlich nach einem Burdaschnitt entstehen. Nachdem ich stundenlang an dem Volant für den Ausschnitt und den kunstvollen Fältelungen der Ärmel friemelte, die auf den Modellen so hinreissend aussahen, sah es an mir und aus diesem Stoff aus (Achtung politisch unkorrekt) wie ein schwuler D’Artagnan. Rosa Flamingos auf mintfarbenem Leinen vertragen sich einfach nicht mit voluminösen Volants auf der Brust und Ärmeln die jedem Mittelaltermarktjongleur zur Ehre gereichen würden. Also alles auftrennen und ohne Schnitt frei Schnauze retten was zu retten ist. Ich finde mit Kapuze geben die Flamingos mir einen Hauch Surfergirl.

Leinentunika mit Flamingos
Leinentunika nach eigenem Schnittmuster

Jetzt fehlt nur noch endlich endlich Wind um tatsächlich mal wieder zu surfen!

Details der Tunika
Details der Tunika
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3 thoughts on “Challenge #I made my clothes”

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