Echte Elternzeit
Küstentest für Wohnmobil und Kind

Küstentest für Wohnmobil und Kind

Countdown zur Abfahrt in die Elternzeitreise

Der Countdown läuft! Am 16.4. haben wir den letzten Impftermin, dann kann es losgehen auf unsere lang ersehnte Elternzeitreise. Da die Sonne endlich auch in hiesigen Gefilden einen kleinen Sommer vortäuscht, sind wir nochmal zu unserem Heimatsurfspot nach Rügen gefahren. Die Temperaturen verweigern hier zunächst zwar ganz klar ihre Mitarbeit an den Frühlingsgefühlen aber diesmal haben wir Bettdecken dabei und die Thermobecher halten den Kaffee heiß.
Während Zwergi schläft, grübeln wir darüber was in welchen der vielen kleinen Regale, Hängeschränke, Bodenstauraum und der Heckgarage seinen Platz findet und wie wir all die kleinen Ecken und Nischen am besten ausnutzen. Selbst unsere kurzen Ausflüge mit vergleichsweise wenig Gepäck, zeigen ganz klar, alles muss einen festen Platz haben, sonst geht man schnell im Chaos unter. Die Alternative wäre Minimalismus beim Packen aber der steht 1. mit Kind,  2. mit Surfequipement und 3. mit ohne Lust auf dauernd Wäschwaschen nicht zur Debatte.

Erste Male unterwegs

Einge erste Male hat der Trip auch zu bieten.
Ein super Schönes ist V.’s erstes Mal am Meer. Zugegeben er hatte fest vor es zu verschlafen aber das Muttertier liess keine Ruhe, bis er zumindest für die Kamera kurz vortäuschte mit kundigem Blick Windstärke und Wellenhöhe zu checken.
Immerhin nur so mittelscheiße war mein erstes  Outdorjoggen. Ziel sind fünf Kilometer unter 40 Minuten, damit reicht die Kondition wieder fürs Surfen. Davon bin ich nur noch etwa zehn Mal auf die Laufschuhe kotzen entfernt. Ehrlich gesagt dachte ich, es sei noch viel schlimmer nach einem Jahr ohne Bewegung  und ich habe wohl berechtigte Hoffnung nicht allzulang den Neoprenanzug mit der Kneifzange anziehen zu müssen.

Ungewohnte Freiheit

Interessant ist das erste Mal bewusst kein Rückeisedatum festzulegen. Eigentlich sollte es nur ein spontanes Wochenende werden, weil Freunde hier waren und wir sie gern treffen wollten. Das zunächst fies kalte Wetter mit Sonne schlug nun allerdings in sonnig und warm um und wir blieben einfach, ohne das wirklich zu besprechen. Erst als meine Freundin mich fragte wann ich denn zurück sei, fiel mir so wirklich richtig auf, dass wir keinen Zeitpunkt zur Rückfahrt haben. Diesmal ist es nur eine kleine Freiheit, am Montag müssen wir ja beim Doc sein. Dennoch ist selbst eine Zeitspanne von einer Woche ohne Plan schon ungewohnt.
Ungewohnt lässig.
Ungewohnt frei.
0 Gefällt mir

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.