Echte Elternzeit
Monaco

Monaco

Von Pisa aus fuhren wir bis zum letzten Campingplatz vor der italienisch-französichen Grenze. Speziell diesen Platz wählten wir aus, weil er einen Shuttle Service nach Monaco und Nizza anbot. Zwei Orte die wir gern besuchen wollten aber ohne den Stress für unser Monsterauto einen Parkplatz suchen zu müssen. Von Pisa aus immerhin 335km nach denen wir uns eine Nacht Pause gönnten.

 

Der Ausflug nach Monaco war doof.

Ist jetzt nicht der kunstvollste Ausdruck aber meine Eloquenz ist gebremst weil dieser Ort nichts anderes verdient. Ein ganzes Land, das ausschliesslich für Geld und Autos gebaut ist aber nicht für Menschen. Hier kann man bestenfalls wohnen, wenn man eine distinguierte Adresse auf der Visitenkarte will, aber leben kann man hier unmöglich. Eine Wüste aus Asphalt und Beton.

 

Wir starteten am Bahnhof. Von dort aus führen langgezogene Serpentinen hinunter zum Hafen. Diese Straßen sind gesäumt von hohen und sehr hohen Wohnblocks. Dazwischen sind schmale Fusswege geklemmt. Das sind wahrlich Häuserschluchten, die den Lärm der sich die Berge hinaufquälenden Motoren vielfach zurück werfen. Zwischen einigen Häusern führen Treppen und sogar Fahrstühle direkt hinunter. Das ist immerhin mal wirklich toll für Fussgänger.

Ausblick MonacoVon oben sieht das ganze ja irgendwie spannend aus aber ist man unten, ist es einfach nur laut und stickig. Diesen Ausblick in der Draufsicht hat übrigens die königliche Familie von ihrem Palast aus. Anlässlich dieses Fast-Beinahe-Adelskontaktes trug ich mein Elafonisos Dünenkleid, bei der Hitze war der hauchzarte Stoff eine Wohltat.

 

Der Palast steht oben in Monaco Ville umgeben von einem ganz klein bischen Altstadt. Diese ist hübsch aber unangenehm überfüllt von menschen, Souveniers aus China und echt teurem, mittelmäßigem Essen. Mit viel Phantasie erahnt man das ursprüngliche Monaco, das sicher irgendwann mal etwas märchenhaftes hatte.

 

Monaco VilleAber was solls, vielleicht zählt dieser menschengemachte Monumantalmoloch zu den Dingen, die man eben mal gesehen haben muss.

 

Wo ich bei gesehen-haben-muss bin, bin ich bei der Pole Position der Formel 1. Na die haben wir natürlich gesucht, gefunden und abgelichtet. Ich finde ja, das ist dann doch ein cooles Souvenir.

 

Pole Position

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