Echte Elternzeit
Tarragona

Tarragona

Zeitvertreib in Tarragona

Damit der Winter uns nicht einholt, bewegen wir uns stetig gen Süden. Nächster Stop nach Barcelona lag bei Tarragona. An diesem Küstenabschnitt bis runter nach Valencia führt eine Bahnstrecke sehr nah am Meer entlang. Somit sind sämtliche Campingplätze mit Strandlage auch immer nah an der Bahn. In der ersten Nacht dachten wir noch das wird nix, wir fahren weiter. Allerdings bekamen wir von Überwinterern den Tip uns näher ans Wasser zu stellen. Glücklicherweise wurde an dem Tag ein Stellplatz direkt am Strand frei, den wir direkt okkupierten. Kaum 30 m weiter aber das Wellenrausschen übertönte die Züge und wir waren fein mit der Lage. So wurde doch eine Woche daraus.

 

Der Strand ist wie gemacht für Kinder!

Nicht zu breit, so dass auch kleine Füße nicht schon auf dem Weg zum Wasser müde werden. Super feiner, weißer Zuckersand. Ein ganz langsamer flacher Einstieg, so sanft, dass unser Krabbelmonster in den Ausläufern der Wellen rumplanschen und krabbeln konnte. Stetige kleine Wellen, in denen größere Kinder mit Freuden reinspringen und sich tragen lassen können und immer noch stehtief sind. Ein Paradies für kleine Sandflöhe.

 

Stundenlang können wir am Strand oder daneben auf der Terasse unseres Wohnmobils sitzen und den Wellen zuschauen. Ihr stetiges, mal fast träges, mal wild schäumendes Überspülen des weißen Sandes hat etwas hypnotisches.

Sightseeing Tarragona

Mit den Rädern kommt man ganz gut in die Stadt. Zwar leider kein so schöner Radweg wie nach L’Esacala aber dafür gibt es in Tarragona selbst eine breite Strandpromenade die man entlang fahren kann. Dort hatten wir irgendwie Miami Vice Feeling. Strand links, hohe Palmen über einem, rechts die Stadt. Es fehlten nur noch braungebrannte Typen in weißen Leinenanzügen.

 

Natürlich zog uns das berühmte Amphitheater mit Blick aufs Meer auch an. Es ist unbestreitbar beeindruckend. Das Aber liegt im Drumherum. Eine wenig weitsichtige Stadtplanung klemmt das Monument ein zwischen Bahngleisen, nüchternen Wohnbauten und einem Hotel, dessen Glanzzeit einige Jahrzehnte her sein muss. Ein wenig Luft und Liebe hätte der Gegend gutgetan.

Tarragona Amphitheater

Aufgrund der drückenden Hitze an diesem Tag, gehen wir nicht hinein, sondern bewundern nur von oben und suchen uns erstmal ein Café. Danach radeln wir ziellos durch den Ort und erfreuen uns am Schatten der schmalen Strässchen und großzügigen Fußgängerzonen.

 

Radeln durch Tarragona

Hier wiederum hat die Stadtplanung vieles richtig gemacht. Vor allem in der Verbindung zwischen alter und neuer Architektur.

Kathedrale TarragonaAn der alten Stadtmauer findet sich ein Parkstreifen der zur Pause einlädt und neben der belebten Fussgängerzone und dem angrenzenden Altstadtbereich Ruhe bietet.

Tarragona Stadtmauer

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